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Datenfriedhöfe auflösen!

Bis zum Frühjahr und dem obligatorischen Frühjahrsputz ist zwar noch etwas Zeit, aber auch der Jahresbeginn ist ein guter Zeitpunkt, um etwas aufzuräumen und sich die Frage zu stellen „Brauche ich das eigentlich noch?“. Denn je mehr Dinge herumliegen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas vergessen oder übersehen wird. Das trifft auf Dinge in den eigenen vier Wänden und am Arbeitsplatz ebenso zu, wie auf physische und digitale Daten in Unternehmen.

In den vergangenen Wochen und Monaten bin ich im Gespräch mit Kunden immer mal auf eine spezielle Art von „vergessenen Daten“ gestoßen: die im Zuge der 3-G-Regelung am Arbeitsplatz erhobenen Informationen zum Test-, Impf- beziehungsweise Genesenen-Status der Beschäftigten. Mit dem Wegfall der 3-G-Regel am Arbeitsplatz im Frühjahr 2022 ist auch der Zweck der Speicherung dieser Daten entfallen. Die Datenschutzbeauftragte des Landes Niedersachsen, Barbara Thiel, riet Arbeitgebern bereits im April 2022 die Daten über den Genesenen-, Impf- und Teststatus der Arbeitnehmer dringend zu löschen. „Wer sich noch nicht darum gekümmert hat, sollte das spätestens jetzt tun, um keine rechtswidrigen Datenfriedhöfe anzulegen“, so die Datenschutzbeauftragte.
Unternehmen, die personenbezogene Corona-Aufzeichnungen ihrer Mitarbeiter übersehen haben, sollten diese also schnellstmöglich – am besten im Rahmen eines Löschkonzepts – und noch vor dem Frühjahrsputz löschen.

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